Der „Tower“ ist ein Jugendhaus in der Nähe vom Hansaring und ist Teil der ehemaligen Stadtmauer von Köln. Seit über vierzig Jahren gibt es in dem Jugendhaus Bildungs- und Gruppenarbeit, davon seit zehn Jahren das Projekt einer Nachmittags­betreuung. Kinder aus den umliegenden Schulen haben durch unsere pädagogischen MitarbeiterInnen die Möglichkeit freizeitpädagogische Angebote zu nutzen und in der gemeinsamen Lernzeit unterstützt zu werden.

KSJ Jugendhaus Tower - Jugendhaus der verbandlichen Jugendarbeit

 

 

Die Einrichtung arbeitet auf der gesetzlichen Grundlage des Kinder- und Jugendhilfegesetztes (§11, Sozialgesetzbuch 8)

Das Haus ist in regionale und überregionale Strukturen der KSJ und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) integriert.

Das Angebot der KSJ umfasst Freizeit- und Bildungsaktivitäten für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Seit dem Jahr 2006 ist die KSJ fester Bestandteil der Bildungslandschaft Altstadt Nord und trägt als pädagogischer Partner im Schulalltag zu einem lebensnahen und verantwortungsvollen Lernen bei.

Tower von unten

Neben der Nachmittagsbetreuung halten sich ehrenamtliche pädagogische MitarbeiterInnen im Tower auf und nutzen die unterschiedlichen Räumlichkeiten. Zu der Küche und den beiden Lern- und Essensräumen zählen ein Bastel- und Materialraum und ein Chill- und Spieleraum mit einem Sofa und einem Kicker in der Spitze des Turms. Besonders im Sommer eignet sich aber auch der angrenzende Verbundgarten besonders gut für Sport- und Kulturpädagogische Projekte.

Hierbei haben Kinder ab der 5. Klasse die Möglichkeit unter der Anleitung von pädagogisch geschulten Jugendlichen (GruppenleiterInnen) ihre Freizeit selbst zu gestalten und die eigenen Fähigkeiten in der Gruppe zu erfahren und einzuüben. Dazu ist die jährliche Gruppenleiterschulung auch in der Stadtgruppe in Köln ein wichtiges Projekt, um die Struktur der KSJ „Jugend leitet Jugend“ sowie Demokratie und Mitbestimmung in dieser Jugendeinrichtung mitzutragen.

Am Gereonswall befinden sich Reste der um 1180 errichteten Stadtmauer, die ursprünglich eine Länge von 7,5 km hatte und in die insgesamt 12 Tore und 52 Türme integriert waren. Der dortige Gereonsturm wurde 1446 erstmals urkundlich erwähnt und im 15. Jahrhundert zur Windmühle umgebaut. Aufgrund von baulichen Problemen wurde sie 1588 vom Mühlenmeister erneuert und im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts mehrfach umgebaut. Im Zuge der Wiederaufbaumaßnahmen nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Turm durch ein dreigeschossiges Gebäude ergänzt und wird seitdem von der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ) betrieben.